Was macht es?
Dieses Werkzeug fügt Leerzeichen zwischen Wörtern ein, wenn dort keine vorhanden sind. Dabei können mehrere Einstellungen vorgenommen werden:
- Fehlende Leerzeichenbreite (% der Höhe)
- Akzeptierbarer Grundlinienversatz (% der Höhe)
- Max. Komprimierung (Leerzeichenbreite in %)
- Max. Streckung (Leerzeichenbreite in %)
Wozu benutzt man es?
Fügen Sie Leerzeichen ein, wenn Sie in der Vorschau-Ansicht feststellen, dass zwischen zwei oder mehr Wörtern kein Leerzeichen vorhanden ist.
Wie benutzt man es?
- Klicken Sie in der Registerkarte Inhalt auf die Schaltfläche Leerzeichen einfügen.
- Das Dialogfenster Leerzeichen einfügen öffnet sich.
- Verwenden Sie die Standardeinstellungen und klicken Sie auf die Schaltfläche OK.
- Prüfen Sie das Dokument danach erneut in der Vorschau-Ansicht.
- Wenn immer noch Leerzeichen fehlen, dann kehren Sie zum Ausgangsdokument zurück und verändern Sie die Einstellungen im Dialogfenster Leerzeichen einfügen und führen Sie die Funktion erneut aus. Möglicherweise müssen Sie die optimalen Werte durch mehrmaliges Probieren herausfinden.
Kontrollkästchen "Verwendung der Standardschrift Arial erzwingen"
In seltenen Fällen werden Leerzeichen nicht korrekt eingefügt, weil axesPDF nicht erkennt, dass die jeweilige Schriftart die Leerzeichen-Glyphe nicht enthält. Anstelle eines Leerzeichens können dann andere Zeichen wie „▯“ eingefügt werden.
Aktivieren Sie in diesen Fällen bitte das Kontrollkästchen Verwendung der Standardschrift Arial erzwingen.
Erläuterungen zu den 4 Parametern
- Parameter: Fehlende Leerzeichenbreite (in % der Höhe)
- a) Wenn die Leerzeichen-Glyphe in der Schriftart vorhanden ist, wird die Breite dieser Leerzeichen-Glyphe verwendet, und der Parameter wird ignoriert.
- b) Wenn die Leerzeichen-Glyphe nicht vorhanden ist, wird eine ungefähre Leerzeichenbreite berechnet, indem die Höhe der Schriftart mit diesem Parameter multipliziert wird.
- Parameter: Akzeptierbarer Grundlinienversatz (in % der Höhe)
Wenn die absolute Differenz zwischen den beiden Grundlinien geteilt durch die Höhe der Schriftart größer als dieser Parameter ist, dann wird ein Leerzeichen eingefügt.
Das ist u. a. für hoch- bzw. tiefgestellte Zeichen relevant. - Parameter: Max. Komprimierung (Leerzeichenbreite in %)
Die minimale Leerzeichenbreite wird berechnet, indem dieser Parameter mit der Breite der Leerzeichen-Glyphe (oder mittels der mit dem 1. Parameter berechneten ungefähren Leerzeichenbreite) multipliziert wird. Dies ist unter anderem für Text im Blocksatz relevant. - Parameter: Max. Streckung (Leerzeichenbreite in %)
Die maximale Leerzeichenbreite wird berechnet, indem dieser Parameter mit der Breite der Leerzeichen-Glyphe (oder mittels der mit dem 1. Parameter berechneten ungefähren Leerzeichenbreite) multipliziert wird. Dies ist unter anderem für Text im Blocksatz relevant.
Die Entscheidung, ob ein Leerzeichen eingefügt wird, folgt dieser Logik:
- Wenn die Leerzeichen-Glyphe nicht vorhanden ist, wird eine ungefähre Leerzeichenbreite entsprechend dem 1. Parameter berechnet.
- Wenn die Grundlinien nicht innerhalb der mit dem 2. Parameter definierten akzeptablen Grenzen liegen, wird ein Leerzeichen eingefügt.
- Wenn der Abstand zwischen den Zeichen mindestens der Breite gemäß dem 3. Parameter und höchstens der Breite gemäß dem 4. Parameter beträgt, wird ein Leerzeichen eingefügt.
Dazugehöriges Barrierefreiheitsproblem
Fehlende Leerzeichen verursachen gravierende Darstellungsprobleme und Verringern die Verständlichkeit von Texten.