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Content Keys und der Sinn von Alternativtexten für Links

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2 comments

  • Official comment
    Markus Erle

    Hallo Leon,

    Sagen wir mal so: der Contents Key-Eintrag zu Links wird von PDF-Viewern und Assistiver Software sub-optimal (sprich: gar nicht) unterstützt bisher.

    Sinnvoll wäre der Contents-Key-Eintrag bei Links, die für sich nicht verständlich wären, wohin sie führen. Das bedeutet, die Anforderung aus PDF/UA-1, für jeden Link einen Contents-Eintrag vorzuschreiben, ist schlicht übertrieben. In PDF/UA-2 ist dies korrigiert.

    Nichtsdestotrotz ist dies eine aktuelle Anforderung und wird von unserern Programmen wie folgt unterstützt:

    axesWord übernimmt den Hyperlink-Quickinfo-Text, den jeder Autor in Microsoft Word hinterlegen kann, als Contents Key-Eintrag ins PDF. Der Fallback, falls ein Autor dies nicht macht, ist die Doppelung der URL, da sonst keine weitere Information zum Link vorliegt bzw. während des Erstellungsprozesses abgefragt werden kann.

    axesPDF weist eine Funktion auf, bei der du automatisiert die Contents Key-Einträge zu Links erstellen kannst. Hier wird bei Websites der Title der Seite abgefragt und hinterlegt. Der Fallback, falls keine weitere Information zum Link zur Verfügung steht, ist hier auch die Doppelung der URL bzw. des Linktextes.

    Und noch zu deinem konkreten Beispiel mit dem Inhaltsverzeichnis: Es ist unüblich, bei den Seitenzahlen noch "Seite" voranzustellen, auch wenn es in einigen Fällen, wie beispielsweise bei dem von dir geschilderten, missverstanden werden kann. Da ein Inhaltsverzeichnis jedoch in der Regel aus mehreren gleich aufgebauten Einträgen aufgebaut ist, kann den Screenreader-Nutzer:innen zugetraut werden, dieses Muster zu erkennen und in korrekter Weise zu verstehen.

  • Leon

    Gibt es zu diesem Thema bereits irgendwelche neuen Informationen?

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