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PDF-Techniken der "PDF Accessibility LWG"

Comments

7 comments

  • Official comment
    Miriam dos Santos Coelho

    Antwort von Birgit Peböck:

    Ja, wir versuchen natürlich das mit der WCAG zu etablieren. Aber wahrscheinlich ist es eher so, dass es eine Verlinkung zur Webseite der PDF Association geben wird, weil wir die Daten dynamisch einspeisen und das auf der WCAG-Seite nicht machen können.

  • Miriam dos Santos Coelho

    Kommentar aus dem Publikum:

    Das ist natürlich die Grundidee, hätten wir nichts dagegen - also die WAI (Web Accessibility Initiative) soll das übernehmen, wir sind da in Kontakt. Auch schon am Anfang als wir angefangen haben mit der Arbeit. Zwei Dinge: Die WAI entscheidet selber, das wollten die sich offenhalten, ob die das übernehmen. Das zweite: Am Anfang haben wir in der Logik angefangen und gedacht, aber dann haben wir bemerkt, dass das Konzept hinkt und dass das nicht zur PDF/UA passt und wir das anders aufstellen wollen. Wie man jetzt sieht mit den Fundamentals und den Use Cases. Aber wir haben uns an den Pass-Fail-Geschichten natürlich orientiert.

    Und deswegen könnte es gut sein, dass sie das nicht direkt übernehmen, aber wir weisen darauf hin. Das ist so mein Bauchgefühl, dass das eher der Stand sein wird. Es gibt im Moment keine andere Gruppe, die daran arbeitet, auch nicht von der WAI selbst… ob das nun verlinkt wird, ich denke aber das ist das Minimum, ideal wäre es aber natürlich, wenn sie als die Techniken aufgenommen werden würden.

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  • Miriam dos Santos Coelho

    Kommentar aus dem Publikum:

    Denkt ihr perspektivisch dran, die PDF-Techniken dem deutsch-sprachigen Raum auf Deutsch zur Verfügung zu stellen?

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  • Miriam dos Santos Coelho

    Antwort von Birgit Peböck:

    Wäre schon toll, das in verschiedenen Sprachen zu haben. Die Übersetzung ist ein weiteres Thema. Aber wenn ich mir überlege wie groß die Liste noch ist an abzuarbeitenden Themen – ich denke, es wird noch länger Englisch bleiben. 

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  • Miriam dos Santos Coelho

    Kommentar aus dem Publikum:

    Da ist es so, jede Technik hat eine eindeutige Referenznummer, das ist ganz wichtig, weil die Techniken soll es auch geben, dass jeder Softwarehersteller vorweisen kann, z.B. „Unsere Software unterstützt diese Unicode-Geschichte“, hier zum Beispiel: die Technik T-PDF/UA 323 – ja, Haken dran, die anderen nicht. Vergleichbarkeit für die Beschaffung, dass die vergleichen können: „Zeigt mir mal eure Tabellen – welche Techniken unterstützt ihr denn mit eurer Software?“ Dann müssen die Anbieter bekennen, welche Techniken unterstützt werden. Das soll es also transparenter machen, denn zur Zeit ist es so schwierig. Jeder behauptet, er macht barrierefreie PDF und dann muss man es selbst ausprobieren. Wir wissen von Herrn Dombeck oder vom Deutschen Bundestag – da gab es Leute, die haben sich richtig reingekniet, um zu schauen „Macht die Software das, was sie verspricht?“ Und es kann ja nicht sein, dass da jeder jahrelang in die Tiefen der PDF-Barrierefreiheit eintauchen muss und deswegen wollen wir das transparent machen und dass es leichter ist festzustellen. 

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  • Miriam dos Santos Coelho

    Kommentar aus dem Publikum:

    Ich habe jetzt oft UA-Standard aber auch EN-Norm gehört. Ihr macht jetzt aber bei den Techniken Bezug auf beide Themen und werdet ihr auch alles komplett abdecken oder wird auch was fehlen? Was kann ich erwarten, wenn es fertig ist?

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  • Miriam dos Santos Coelho

    Antwort von Birgit Peböck:

    Es wird nie fertig werden. Wir fokussieren auf PDF/UA und WCAG. PDF/UA deckt nicht alles ab, was WCAG abdeckt oder WCAG fordert, aber eben um gesetzeskonform barrierefrei zu publizieren auf der Webseite, müssen auch WCAG-Kriterien abgedeckt sein. Auf Vollständigkeit pochen wir nicht, weil wir uns jetzt fokussiert haben auf Dinge die sehr oft vorkommen oder auf Dinge, die dringend sind oder die eben in die Struktur reinpassen… Fundamental 1 fertig machen, Fundamental 2 fertig machen, usw. Und hier wieder die Einladung: Wenn etwas fehlt, bitte Kontakt aufnehmen… und am Anfang wird viel fehlen. 

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